Ich muss sagen, ich bin ziemlich relaxt. Bis jetzt verläuft alles nach Plan. 65 Seiten sind vorläufig fertig und wurden an die Korrekturleser verteilt. Diese Woche schreibe ich noch das Kapitel Evaluation und dann fehlt noch ne Einleitung und ne Zusammenfassung. Ich denke, dass sollte zu machen sein.
In den sonstigen Nachrichten:
Ludwig ist hocherfreut über den ersten richtigen Frühlingstag des Jahres, den er auch gleich ausgiebig mit Photographieren in der Natur genutzt hat.
Stay tuned!
ist die Anzahl der Seiten, die ich in den vergangenen zwei Wochen pro Tag geschrieben habe. Morgen will ich die Kapitel Konzeption und Umsetzung meinen Betreuern zum Drübergucken geben. Das sind 17 Seiten, zusammen den anderen schon geschriebenen Kapiteln komm’ ich somit auf 42 Seiten Text.
Laut meinem Plan liege ich gut in der Zeit, aber ich habe die Befürchtung, dass die letzte Woche trotzdem sehr stressig wird. Ich hätte mir vielleicht doch nicht so anspruchsvolle Korrekturleser aussuchen sollen…
Morgen gebe ich das erste ‘fertig’ geschriebene Kapitel (Stand der Technik) meinen Betreuern zum Lesen. Ich habe das ganze Wochenende an der ‘Fertigstellung’ der 17 Seiten gearbeitet und bin voll aufgeregt…
Eigentlich wollte ich von meinem Schreibtisch noch nen schönes Photo machen, so mit dem ganzen verstreuten Papier, dem Taschenrechner, der Thermoskanne, meiner Teetasse, den Taschentüchern und den chinesischen Beruhigungskugeln. Aber um dieses geniehafte Durcheinander festzuhalten, bräuchte ich schon nen richtiges MakroWeitwinkelobjektiv.
Aber dafür habe ich in den Arbeitspausen mein neues Lieblingslied gefunden, dass ich mit euch teilen möchte. Und morgen gehts dann weiter mit dem Kapitel Konzeption.
[Edit]
Bevor noch jemand auf den Gedanken kommt, ich hätte meinen Fehler nicht gemerkt. Leider funktioniert so die Überschrift nicht mehr.
ich habe gerade mal den Zeitplan überarbeitet. Bis zur Abgabe sind es jetzt noch acht Wochen.
Biber habe ich in den letzten zwei Wochen auf die RealLifeDaten angepasst und die Ergebnisse zusammengefasst. Kommende Woche will ich sie mit meinem Betreuer durchgehen und entscheiden, wie’s weitergeht. Dann habe ich noch zwei Wochen Zeit neue Features für Biber zu programmieren. Übrig bleiben sechs Wochen für die Ausarbeitung, wobei ich meine Latex Vorlage schon zusammengestellt und fünf Seiten geschrieben habe.
… war ich die letzte Woche. Jetzt gehts schon besser. Die Nase läuft nur noch ein bisschen und der Reizhusten, ja der wird hoffentlich auch bald wieder weg sein. Auf jeden Fall habe ich die letzte Woche nicht viel geschafft außer meinen Papierkorb mit Taschentüchern zu füllen, mich auszuruhen und ein paar alte Unterlagen wegzuschmeißen.
Meine Zwischenverteidigung letzten Mittwoch verlief sehr konstruktiv. Nichts von dem was kritisiert wurde, war dem geschuldet, dass ich am Vorabend bis um 2h im Club war. Ich bin zuversichtlich, dass ich die offenen Punkte noch in den nächsten Wochen beseitigen kann. Für die Verteidigung wurde mir unter anderem vorgeschlagen, dass ich noch ein paar zusätzliche Folien baue, mögliche Fragen zu den benutzen Merkmalsextraktoren und Distanzfunktionen detailliert beantworten zu können.
Den Zeitplan werde ich diese Woche dann auch noch auf den aktuellen Stand bringen.
Daniel, mein Kommilitone und Sitznachbar beim Fraunhofer, schreibt an Verfahren, die Nutzern helfen sollen mit ihrer selbst produzierten Photoflut besser fertig zu werden. Und um nun das Nutzerverhalten besser kennenzulernen, hat er im Rahmen seiner Diplomarbeit eine kleine OnlineUmfrage zum Thema Digitalfotografie im privaten Alltag aufgesetzt.
Also wer der Wissenschaft 10min seiner Zeit schenken kann, sollte das hier tun:
ich schreibe derzeit an meiner Diplomarbeit, in der es darum geht ein Verfahren zu entwickeln, das einen Nutzer darin unterstuetzt, aus einer grossen Anzahl privater Fotos in kuerzester Zeit eine repraesentative Auswahl zu entnehmen.
Da ich hierfuer an einigen Daten zum privaten ‘Fotografie-Verhalten’ sowie zur Nutzung der Fotos interessiert waere, habe ich mich – in Ermangelung entsprechender Quellen – dazu entschlossen, selbst eine kleine Online-Umfrage zu erstellen.
Ich wuerde Euch deshalb gerne um Mithilfe bitten. Die Umfrage ist relativ kurz (Zeitaufwand < 10 Minuten), und jede Teilnahme hilft mir wirklich weiter.
Hier geht’s zur Online-Umfrage:
http://www.unipark.de/uc/ik_tb_fb_mma/f684/
Schon jetzt ein grosses Dankeschoen an alle Teilnehmer!
Viele Gruesse
Daniel
P.S.: Ich moechte alle, die sich intensiver mit empirischer Forschung beschaeftigen bitten, ein Auge zuzudruecken . So ganz wissenschaftlich lupenrein ist die Umfrage nicht, fuer meine Zwecke sollte es aber genuegen.
Gestern konnte ich die Evaluation der drei Merkmalsextraktoren endlich abschließen. Eigentlich wollte ich schon vor Weihnachten fertig sein, aber die Fehlersuche hat sich – wie immer – als umfangreicher als gedacht herausgestellt. Die Daten sind ganz gut dafür, dass die Extraktoren relativ simple sind. Jetzt stürze ich mich mit gutem Gewissen auf die Folien für die Zwischenverteidigung.
Da mein Rechner gerade voll mit der Evaluation der drei Merkmalsextraktoren beschäftigt ist, will ich kurz die Mind Mapping Software Freemind vorstellen. Freemind hat mir große Dienste bei der Organisation und der Visualisierung meiner Literaturrecherche erwiesen und ich denke, dass fast jeder, der wissenschaftlich arbeitet, auch davon profitieren kann.
Die Software verhält sich grundsätzlich sehr intuitiv. Zuerst wird der Hauptknoten angelegt und dann die einzelnen Unterknoten. Wobei diese per Drag/Drop _und_ Tastatursteuerung bearbeitet und verschoben werden können. Zur Übersicht kann man einzelne Knoten und deren Unterknoten ein und ausblenden. Mit den Buttons auf der rechten Seite kann man Knoten markieren und über das Menü lassen sich die Knoten von ‘Wolken’ umhüllen. Diese Funktionen habe ich aber noch nicht genutzt. Das liegt unter anderem da dran, dass diese Markierungen beim Export der Map in eine Gliederung nicht mit übernommen werden.
Das Hauptmanko, sehe ich zudem in den fehlenden Möglichkeiten die Mindmap visuell zu gestalten, ohne jeden Ast sich einzeln durch die Menüs hangeln zu müssen. Es gibt zwar eine Auto Layout Funktion, die sich aber nicht konfigurieren lässt. Weiterhin zeigt er beim Suchen immer nur die erste Fundstelle an. Das macht die Arbeit mit größeren Mindmaps nervig.
Für Freemind spricht, dass es open source ist und der Einstieg wirklich leicht von der Hand geht.